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Felix Sturm’s unfaires Angebot

07.01.2012 - Felix Sturms vorletzter Gegner, der Brite Matthew Macklin (28-3, 19 K.o.’s), hat sich nun erstmals genauer darüber geäußert, warum er das Rematch gegen den WBA-Superchampion nicht angenommen hat. Sturm hatte Macklin nach dem umstrittenen Urteil am 25. Juni 2011 in Köln eine Revanche angeboten. So wie aussieht, aber zu speziellen Konditionen.

Nach dem sehr umstrittenen Urteil des Kampfgerichts (split decision) versprach Felix Sturm (links) seinem Gegner noch im Ring eine Revanche

Sturm hat nach Punkten gewonnen, aber jeder in der Arena wusste, wer den Kampf eigentlich gewonnen hat”, sagte Macklin gegenüber dem Daily Express. “Das war ein Witz. Man muss aber in Deutschland durch K.o. gewinnen, um ein Unentschieden zu bekommen. Sturm hat mir ein Rematch angeboten, er hat aber gesagt, er würde ihm nur zustimmen, wenn er 40 Prozent meiner künftigen Einnahmen bekäme. Das wollte ich auf keinen Fall unterschreiben. Kein Boxer hätte das gemacht.”

Für Macklin hat sich seine Beharrlichkeit ausgezahlt, denn der 29-jährige konnte einen Kampf gegen den derzeit besten Mittelgewichtler der Welt, den argentinischen Ring Magazine-Champion Sergio Martinez (48-2-2, 27 K.o.’s), ergattern. Der Fight findet am 17. März im New Yorker Madison Square Garden statt.

© adrivo Sportpresse GmbH

  




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