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Peter Stucki Supervisor bei Ward vs. Dawson

Peter Stucki, der Präsident der Berufsbox-Kommission von SwissBoxing und Mitglied des Direktoriums des WBC kam in Oakland (Kalifornien) die grosse Ehre zuteil, als Supervisor dem Top-Kampf zwischen dem WBC-Weltmeister im Halbschwergewicht, Chad Dawson, und dem Champion des WBC und der WBA im Super-Mittelgewicht, Andre Ward, beizuwohnen. Lesen Sie den Bericht mit interessanten Hintergrundinformationen.

Die Facts ….

  • WBC/WBA-Supermittelgewicht Andre Ward (US) vs. Chad Dawson (US)
  • Oakland (Kalifornien), Oracle Arena, 8. September 2012
  • Veranstalter: Dan Goossen+Gary Shaw (zwei abgebrühte US-Promoter)
  • Jury: Ringrichter: Steve Smoger (NJ) (war seinerzeit Ringrichter für Simon Brown vs. Mauro Martelli in Genf). Punktrichter: Julie Lederman (NY), David Mendoza (CA), Marshal Walker (CA).Supervisor WBC: Peter Stucki. Supervisor WBA: Bob Mack (Seattle)
  • Weigh-in: am 7. September 2012 in Oakland City Center (open air); beide sind mit 76,2 Kg am Limit
  • Zuschauer ca. 12‘000 (alle auf ihren Champion Ward eingestellt)
  • Fernsehen: HBO
  • Hotel Hilton airport in Oakland (angenehm)
  • Behandlung durch die US-Gastgeber: geringschätzig
  • Rules meeting geleitet durch Che Guevara, den California Commissioner (Name kein Witz)

     
     Andre Ward (l.) attackiert den Weltmeister im Halbschwergewidcht, Chad Dawson

…. und der Bericht vom Kampf

Es handelte sich um den WBC/WBA-Supermittelgewichts-WM Kampf zwischen dem WBC/WBC Welt-Meister im Supermittelgewicht Andre Ward (Super-Six-Turniersieger gegen Arthur Abraham und Carl Froch) und dem WBC-Halbschwergewichts-Weltmeister Chad Dawson, der seinen Titel durch einen Sieg über Bernhard Hopkins errungen hatte und der also das niedrigere Supermittelgewicht (ca. 3,5 kg weniger) bringen musste.

Ward begann den Kampf verhalten, legte aber bereits in der 2. Runde los; in der 3. und 4. Runde erzielte er je einen Niederschlag gegen Dawson, der praktisch in allen Belangen unterlegen war (Schnelligkeit, Präzision, Reaktion, Druck, Kraft, Technik). Ward als Normalausleger brillierte gegen Dawson (Rechtsausleger) erstaunlicherweise nicht mit der rechten Geraden, sondern mit seinem linken Haken, mit dem er seinen Gegner immer wieder bedrängte und mit dem er ihn dreimal zu Boden zwang. Von der 6. Runde hinweg begann Dawson zu klammern und wurde immer langsamer. Nach dem 3. Niederschlag in der 10. Runde war die Luft bei Dawson draussen; er wollte sichtlich nicht mehr und der Ringrichter bracht den Kampf zu Recht ab.

Für mich als kleinen Schweizer waren der Kampf, die Atmosphäre in der Arena, die Gesellschaft der Internationalen Ring- und Punktrichter, aber auch das lange Warten auf die vorher vereinbarten WBC-Börsenabgaben ein einmaliges Erlebnis.

Peter Stucki, Supervisor 




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