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Istvan Szili gibt Visitenkarte ab

Bericht von Nic Proschek

Wien-Schwechat, Multiversum, 2. November 2012. Im Rahmen der EU-Meisterschaft im Mittelgewicht zwischen Roberto Santos (Champion) und Marcos Nader (Heimboxer und Herausforderer) knockt Istvan Szili Francesco Di Fiore in der vierten Runde aus (TKO 4). Der Hauptkampf ging unentschieden aus.

05.11.2012 - Anlässlich der EU-Meisterschaft in Wien zwischen Santos und Nader erhielt Istvan Szili die Möglichkeit, auf internationaler Bühne eine Visitenkarte abzugeben. Dies tat er auf eindrückliche Weise. Eigentlich war geplant, dass er gegen den erfahrenen Italiener Francesco Di Fiore erstmals die Distanz von 10 Runden gehen muss, da der ehemalige italienische Meister als „harter Hund“ bekannt ist. Doch Di Fiore konnte dem Druck von Szili nicht standhalten und wurde von Istvan in Runde 4 brutal ausgeknockt. Schon Ende der ersten Runde machte Di Fiore nach einer von Szili präzis geschlagenen Hakenkombination zu Körper und Kopf Bekanntschaft mit dem Ringstaub. 
 

Vorbereitung bei Conny Mittermeier

Istvan Szili hatte sich bei Conny Mittermeier in Stuttgart akribisch vorbereitet. Und so deponierten sowohl der Boxer als auch der Trainer in Wien ihre Visitenkarte. Nicht nur die anwesenden Zuschauer, sondern auch die Verantwortlichen von Veranstalter Sauerland sahen eine beeindruckende Vorstellung.
 

Bereit für Britsch, Nader oder Santos

Szili hat sich mit seiner Leistung für die „grossen“ Kämpfe auf europäischer Bühne empfohlen. Nur zu gerne hätte er den Hauptkampf bestritten. Freilich ist nicht zu erwarten, dass etwa Dominik Britsch bei seiner Rückkehr gleich an seine Türe klopft. Und auch Santos und Nader werden sich zunächst einmal nochmals in einem Rematch messen, wovon man nach dem heiss diskutierten Urteil ausgehen darf. Irgendwann müssen sich solche Leute jedoch Szili stellen und ihm eine Chance einräumen. Die Kampfpaarungen wären attraktiv und die Zuschauer würden auf ihre Kosten kommen. Szili wird weiterhin gute Leute boxen und für Titelkämpfe bereit stehen.

  




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