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Dolomitencup


v.l.n.r. Bernardino de Brito, Steve Castella, Jean-Jacques Ramelet, Federico Leone, Seid Dzemaili, Bruno Tavares, Stephan Bernhard
 

26.10.2009 - Der Höhepunkt vorweg: Kampfmaschine Federico Leone (Pugilistica Folgore Luganese) gewinnt nach 2 spektakulären Kämpfen die Goldmedaille und wird in Osttirol zum Publikumsliebling!

Nachdem Topcracks wie Saliku, S. und D.Röthlisberger, Gjergjaj, Huberund Petric aus verschiedensten Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen, befindet sich das SwissBoxing Team an einem Neustart bei Null. Am Dolomitencup in Lienz, den die Schweizer Nationalmannschaft seit den Zeiten von Alt- Nationaltrainer Res Schenk regelmässig besucht, waren somit 5 Boxer am Start, die alle ihr erstes internationales Turnier bestritten.

Mein Ziel bei diesem Ausflug war, dass die Jungs Erfahrung gegen ausländische Gegner sammeln können und vor der Schweizer Meisterschaft die Gelegenheit haben, 2 Kämpfe innerhalb von 2 Tagen zu bestreiten. Die Erwartungen bezüglich der Resultate waren eher zurückhaltend.

Im Halbfinale zeigten Bernardino de Brito, Bruno Tavares und Seid Dzemaili ansprechende bis gute Leistungen, Steve Castella eine sehr gute und Federico Leone sorgte mit einem KO in der 2.Runde für den Höhepunkt.


Federico Leone siegte durch K.o. in der 2. Runde

Am Finaltag erhielt Bruno Tavares vom fairen Publikum eine standing ovation, nachdem er mit dem Italiener Fabrizio Leone Katz und Maus gespielt hatte und ihn nach Belieben dominierte.Federico Leone, der Tessiner mit dem Löwenherz und dem Instinkt eines Pitbulls, erteilte dem Tschechen Lukas Plazakeine schmerzhafte Lektion. Der junge, tapfere Plazak liess sich auf ein Nahkampfduell mit Leone ein. Eine Taktik, die nur schiefgehen kann. Der Luganese schlägt nämlich mit einer Kraft, als ob er 2 Gewichtsklassen höher boxt.


Ein grosses Merci geht an JJ Ramelet für seine Unterstützung.


Fazit: Die 5 jungen Boxer bewiesen mit mehrheitlich guten Kämpfen, dass sie Potential besitzen. Obwohl einige von ihnen in ihren Vereinen suboptimale Bedingungen vorfinden, sollten weitere Verbesserungen möglich sein.


Der Nationaltrainer / Sportchef
Stephan Bernhard




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