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„Die Klitschkos sind Feiglinge“

18.02.2013 - Da ein Kampf gegen die Klitschkos nicht mehr realistisch erscheint, nimmt Fres Oquendos Manager und Trainer Tom Tsatas vom legendären 5th Street Gym im Miami kein Blatt mehr vor den Mund. Tsatas behauptet, dass die Klitschkos Oquendo aus dem Weg gehen, weil Vitali beim Sparring gegen ihn sehr schlecht ausgesehen habe.

Eine Zeit lang war der in der WBA an Position 5 gerankte Oquendo als möglicher Gegner für Wladimir Klitschkos freiwillige Titelverteidigung im Frühjahr gehandelt worden, die Gespräche verliefen aber im Sande, wie Tsatas ONTHEGRiNBOXiNG exklusiv verriet. “Als ich dort angerufen habe, hat man mir gesagt, dass RTL dem Kampf nicht zustimmen würde”, so Tsatas. “Sie haben aber Leute wie Rahman, der total shot war, Albert Sosnowski und Dereck Chisora zugelassen, sie stimmen aber nicht jemandem zu, der 300 Runden geboxt hat, noch nie ausgeknockt wurde und kaum eine Runde verliert? Er hat gegen sieben Champions geboxt, viele davon waren Hall of Famer. Das sollte also jemand sein, der in Frage kommt.”

“Dann habe ich aber darüber nachgedacht, wie sie 2011 Fres gebeten haben, zum Sparring mit Vitali herüberzukommen”, so Tsatas weiter. “Ich wollte das vorher aus Respekt nicht ausplaudern. Er hat sich damals für Adamek vorbereitet. Sie wollten gegen Fres sparren, um zu sehen, ob er noch etwas draufhat. Sie wollten auch möglicherweise einen Kampf gegen Johnathon Banks machen. Als das nicht geklappt hat, musste Fres auf eigene Kosten aus Polen einreisen, weil sie ihn nach den ersten Sparringssessions, wo er Vitali ein blaues Auge verpasst hat, wieder heimgeschickt haben. Vitali konnte mit Oquendo überhaupt nichts anfangen und wollte nie mehr als zwei Runden am Stück gegen ihn sparren. Dann kam es sogar dazu, dass Fres ihn erwischt und zu Boden geschlagen hat. Mit 18 Unzen Handschuhe und Kopfschutz – er hat ihn niedergeschlagen. Dafür gibt es Zeugen, ich werde aber keine Namen nennen, weil die meisten aus Klitschkos Camp waren. Falls ihr mir nicht glaubt, fragt David Haye, weil er jemanden kennt, der es gesehen hat. Er hat mich danach gefragt, ich habe es damals aber noch abgestritten. Jetzt, wo sie entschlossen haben, dass sie nicht gegen uns kämpfen wollen, bzw. sich hinter ihrem Fernsehsender RTL verstecken, will ich, dass alle Leute wissen, dass die Klitschkos Feiglinge sind.”

Gegen wen Oquendo als nächstes boxen wird, steht derzeit noch nicht fest. Aus dem kolportierten Kampf in Moskau gegen Danny Williams wird vermutlich nichts werden. “Falls wir nicht gegen Povetkin oder die Klitschkos um die WM boxen können, haben wir kein Interesse daran, acht Stunden zu fliegen, um gegen jemanden zu kämpfen. Sie wollen, dass wir gegen Danny Williams boxen, das bringt uns aber nicht weiter. Falls jemand wie Deontay Wilder dazu bereit ist, kann er sich von Fres eine Abreibung holen kommen. Warum will Povetkin nicht gegen uns kämpfen? Er hat ja auch gegen Hasim Rahman gekämpft – zwei Runden lang. Dieser übergewichtige russische Junge wird eine Abreibung verpasst bekommen, wenn er sich Fres aussucht. Das kann ich Euch versprechen!” – boxen.de

 




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