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Engin Köseglou: „Ich werde den steinigen Weg weiterhin gehen“

v. l.n.r.: Engin Kösoeglu, der langjährige und gern gesehene Gast in Halle, Gusti Strobl, Zino Meuli, Davide Faraci und der als Zaungast mitgereitste Schweizermeister im Superschwergewicht, Nawshirwan Barzinje

09.03.2013 - An dem diesjährigen Chemiepokal in Halle-Saale DE vom 6. bis 9. März  traten aus 17 Nationen rund 100 Teilnehmer zum Sieg an. Für die Schweizer Delegation stiegen der St. Galler Zino Meuli und der Badener Davide Faraci in den Ring.

Zino Meuli vs. Jan Kocac TCH

Zino kann von Anfang an keine dominanten Aktionen aufbauen, welche er zum Sieg zwingend braucht. Er verliert die ersten zwei Runden jeweils mit 3 resp. 2 Punkten. Die dritte Runde  kann er mit einem Unentschieden abschließen, was  zu einem Endergebnis von 16:11 führt, wonach er sich aus dem Turnier verabschieden muss.
 

Davide Faraci vs. Arbi Chakaev AUT

Nach der Auslosung bin ich voller Zuversicht, dass Davide diesen Kampf für sich entscheiden wird.  Die beiden Sportler kennen sich von einem Turnier, an welchem Davide dem Österreicher knapp unterlag. Die Revanche ist perfekt!

Die erste Runde beginnt Davide wie immer sehr gut doch verliert er kurz vor Ende der Runde an Konzentration. Mit  2 Punkten Rückstand beginnt er die zweite Runde. Die Anweisungen aus der Schweizer Ecke  kann Faraci leider nicht umsetzen und gibt weitere 2 Punkte ab. Mit 4 Punkten Rückstand beginn er die dritte Runde. In einen Moment der Unachtsamkeit wird Davide hart getroffen und muss angezählt werden. Hier wittert  der erfahrene Österreicher vorzeitig seine Chance für den Sieg. Nach einer weiteren Druckwelle wird Davide erneut angezählt, was mich sofort dazu veranlasst,  Davide aus dem Kampf zu nehmen.

Mit Recht kann der Veranstalter behaupten, dass dieses  Turnier zu den weltbesten Veranstaltungen gehört. Es war mit starken Sportlern besetzt die zum grossen Teil hervorragende Leistungen zeigten. Leider konnten wir  unsere Leistungen  an dieser Veranstaltung nicht abrufen. Besonders die Leistungen von Faraci waren für mich nicht befriedigend. Der Weg zu unseren gemeinsam gesetzten, langfristigen Zielen  ist sehr steinig.  Dafür braucht es enormen  Aufwand und viel Zeit. Die Motivation ist nach solch einem Turnier bestimmt  nicht sehr hoch,  doch wir werfen die Flinte nicht ins Korn. Ich werde mit Davide und den Jungs,  die jeweils mitreisen,  den steinigen Weg weiterhin gehen  und alles daran setzen, den Anschluss  an die europäischen Boxer nicht aus den Augen zu verlieren.
 

Engin Köseoglu

Trainer Boxring Baden

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 




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