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Aniya Seki und Alain Chervet siegen in Bümpliz

Bericht von Ueli E. Adam (Text) und Sandro Huber (Fotos)

17.03.2013 - Aniya Seki, die am 26. Dezember 2012 den vakanten WIBF Superfliegengewichtstitel und den WBC Silver Belt erobert hat, bestätigte im 26. Kampf ihrer Karriere gegen die Serbin Fleis Djendij (33 Kämpfe, 15 Siege, 9 KO) ihre Ambitionen.

Der Uppercut von Aniya Seki (l.) verpasst die Kinnspitze ihrer Gegnerin nur knapp

Sie entschied den als Formtest auf 8 Runden angesetzten Kampf im Superfliegengewicht mit einem klaren Sieg nach Punkten (79:73; 79:73, 77:75). Die Chancen der Berner Weltmeisterin auf weitere grosse Kämpfe bleiben damit intakt.

Mit Spannung war auch der dritte Kampf des Neo-Profis Alain Chervet erwartet worden. Nach einem Unentschieden in seinem ersten Kampf gegen Siarhei Afonin hatte der Berner am 23. Februar in Glattbrugg den Bulgaren Vasil Vasilev in der zweiten Runde ausgeknockt. Sein Gegner in Bümpliz war aber schwer einzuschätzen und damit eine echte Herausforderung. Peter Both aus Ungarn hatte seinen ersten Kampf mit einem spektakulären KO gewonnen und Chervet war gewarnt. Im Sternensaal in Bümpliz bewies der Youngster, dass der Griff nach den Sternen zum Programm gehört. Er machte mit Peter Both kurzen Prozess. Nach 1’30 in der zweiten Runde schickte er den Ungarn mit einer präzisen Linken auf die Bretter und siegte mit einem eindrücklichen KO.

Tolle KO-Quote nach zwei Kämpfen: Alain Chervet bei seinem Fight gegen Peter Both

Nasi Hani, der in den USA trainierende Gastboxer der Boxing Kings, überzeugte einmal mehr mit einem formidablen Punch. Der Cruisergewichtler aus Mazedonien (6 Siege, 3 KO) besiegte den Ungarn Tamas Bajzath nach 1’23 in der 2. Runde durch TKO. Die Nr. 14 aus Ungarn blieb von Kampfbeginn weg chancenlos und das vorzeitige Ende war absehbar.

Der US-Albaner Hani machte mit seinem Gegner kurzen Prozess: Das Aus kam bereits in Runde 2

Die Affiche des Abends wurde mit interessanten Amateurkämpfen abgerundet. Eren Oener, der Hoffnungsträger der Boxing Kings traf auf den Nyonais Dat Tai Pham, der zur schweizerischen Elite zählt. In einem animierten und hochstehenden Kampf siegte der Berner schliesslich mit 2:1 Richterstimmen. Für eine Überraschung sorgte auch Kai-David Pham (EBEK). Er kam von Beginn weg gegen den talentierten, neu für BT Thun Oberland startenden Rezoart Gashi unter Druck. Gashi sah jedenfalls in den ersten Runden besser aus, aber die Punktrichter waren sich am Schluss des Kampfes einig: 3:0 Sieg für Pham, der offensichtlich die genaueren Treffer platzieren konnte.

Die organisierenden Boxing Kings (Matchmaker Urs Maring) durften sich ebenfalls als Sieger sehen. Trotz Playoff-Spiel des SCB war die Veranstaltung ausverkauft.

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