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Zürcher Boxer überzeugen in Oberbayern

Der Boxclub Zürich und der TSV Peissenberg trennen sich in einem internationalen Vergleichskampf in Landsberg D mit 8:8 Punkten unentschieden. Auf Schweizer Seite sorgte Angel Roque für den Höhepunkt.

Bericht von Andreas Anderegg

16.06.2013 - Das Unentschieden im Festzelt von Landsberg im internationalen Vergleichskampf  täuscht, denn tatsächlich behielten die Schweizer Boxer das bessere Ende für sich. Denn in den Staffelkampf mit einberechnet wurde auch ein Kampf zwischen zwei einheimischen Boxern, wobei ausgerechnet der „Zürcher“ Boxer als Verlierer aus dem Ring musste. Der guten Stimmung indes tat dies keinen Abbruch. Im Gegenteil, alle sieben Schweizer Boxer, die für den Boxclub Zürich in den Ring stiegen, zeigten couragierte Leistungen.
 

Angel "Floyd" Roque überzeugend

Der Höhepunkt der Veranstaltung vor knapp 500 Zuschauerinnen und Zuschauern war der Jugend-Kampf im Mittelgewicht  zwischen dem Einheimischen Emre Cukur und dem Zürcher Angel Roque. Der von seinen Fans frenetisch angefeuerte Cukur hatte mit seinen 46 Kämpfen die weit grössere Erfahrung als der Zürcher, dieser liess sich davon freilich nicht beirren. Er diktierte das Geschehen im Ring grösstenteils und landete die klareren Treffer, die schliesslich zum ungefährdeten Punktsieg führten.

Sorgte für das Glanzlicht aus Schweizer Sicht: Angel "Floyd" Roque


Weitere Zürcher Siege

Ebenfalls ein Punktsieg auf Schweizer Seite gelang in der Jugend-Kategorie dem Leichtgewichtler Collins Mawangi gegen Manuel Altvater, der bereits in der ersten Runde einmal angezählt werden musste. Ebenfalls zwei Punkte für den BC Zürich holte Astrit Jetishi im Halbschwergewicht, dessen Gegner Patrick Schlüss nach einem rechten Haken zum Kopf ebenfalls in der ersten Runde angezählt werden musste. Der Punktsieg des Schweizers war nie gefährdet.

Jeweils Unentschieden boxten der Walliseller Marco Carvalho im Mittelgewicht gegen Christoph Wittur sowie Ylber Tairi (Zürich) und Alexander Rigas. Das bessere Ende dem deutschen Gegner überlassen mussten hingegen Husseini Mujtaba (Jugend, Weltergewicht) und Kadri Memeti im Superschwer.
 

Schweizer zufrieden

Cheftrainer Vitali Timoshenko und der sportliche Leiter Matthias Luchsinger wie auch der mitgereiste Rajko Bojanic (BC Wallisellen) zeigten sich zufrieden mit den Ergebnissen. Hervorzuheben ist auch die ausgezeichnete Arbeit der Ring- und Punktrichter, zu denen auch der Schweizer Urs Walder gehörte – sowie die Gastfreundschaft des TSV Peissenberg.




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