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Light-Contact auf eBoxing





Von Stefan Käser

An der DV 2013 wurde beschlossen, das Leichtkontakt-Boxen auszulagern, um die Geschäftsstelle zu entlasten. Sämtliche Belange des Light-Contact Boxing (kurz LC) werden neu vom Förderverein Light-Contact Boxing (kurz FV) verwaltet. Dieser sorgt sich gezielt um die Förderung des Leichtkontakt-Boxens und der pädagogischen Aspekte des Boxsports.

Dies heisst, dass neu alle Lizenzgesuche fürs LC (Boxer, Trainer, Kampfrichter) bei der neuen LC-Geschäftsstelle beantragt werden müssen:

Förderverein Light-Contact Boxing / Association de Promotion Light-Contact Boxing, Oberdettigenstrasse 50, 3043 Uettligen, 079 262 96 88

Dementsprechend erfolgen die Zahlungen aufs Konto des Fördervereins:
Förderverein Light-Contact Boxing, 4000 Basel, 85-235883-5

Der FV wurde 2011 gegründet, um den bereits im Vorjahr als Pilotprojekt durchgeführten LC Cup (http://www.swissboxing.ch/index.php?ID=134 ) zu organisieren und dessen Aufgaben auf mehreren Schultern zu verteilen. Der FV verfügt über eine eigene Webpage, die weiterführende Informationen zum LC und zu pädagogischen Projekten im Boxsport liefert. Alle Wettkampf-bezogenen Inhalte sind nach wie vor auf www.swissboxing.ch zu finden: Gebühren, Lizenzen, SwissBoxing Cup, Resultate, Boxer-Suche, Wettkampf-Termine.

Neu werden wie im Amateurboxen sämtliche Resultate auf eBoxing (http://www.swissboxing.ch/index.php?ID=159 ) erfasst. Dies ist für die Boxerinnen und Boxer wesentlich attraktiver und ermöglicht ihnen jederzeit ihr Palmares zu studieren.

Dem FV gehört u.a. der Präsident der Technischen Kommission an, welche dadurch in den Entscheiden des LC einbezogen ist. Eine Auflistung des Vorstandes findet sich hier: http://www.light-contact.ch/96-0-Foerderverein-LCB.html

Dem FV kann jeder Verein oder auch Einzelperson beitreten, der/die die pädagogischen Aspekte im Boxsport unterstützen will, oder das LC allgemein (neben dem Jugendbereich ist LC auch an Universitäten und in 30+ Trainings sehr beliebt).

Unsere Ziele

1)      Mehr Jugendliche sollen schon früher mit Boxen beginnen, und zwar mit einer gesunden, ihrem Alter entsprechenden Variante. Dadurch soll der Bewegungsarmut in der Jugend entgegengewirkt werden und Werte wie Respekt und Rücksichtnahme gefördert werden.

2)      Mehr Vereine sollen LC anbieten
> mehr Teilnehmer pro Kategorie = ausgeglichenere Paarungen und mehr Wert des Cup-Sieges
> kleinere Anfahrtswege für die Teilnehmer > mehr Zeit für die Bewegung anstatt für die Reise
> grössere Chance für Verknüpfungen mit Schulen und Teilnahme bei J+S

3)      Förderung von attraktiven niedrigschwelligen Wettkampfsystemen, für höhere Bewegungsdichte und Anteilnahme. So bestreitet z.B. jeder Teilnehmer mind. 2 Matches pro Turnier und es werden Trainingstreffs in Turnierform organisiert, bei denen die Teilnehmer alle Rollen des Boxsports wahrnehmen. An diesen sogenannten Start-Up Turnieren lernen die Boxer wie wichtig und anspruchsvoll die verschiedenen Rollen (Ringrichter, Punktrichter, Zeitnehmer, Trainer) sind, was wiederum den gegenseitigen Respekt erhöht.

 

 




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