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Sauerland kritisiert Klitschkos Kampfstil vehement

24.10.2013 - Nach dem extrem unsauber geführten Kampf zwischen Wladimir Klitschko und Alexander Povetkin hat Promoter Kalle Sauerland heftige Kritik am Kampfstil des ukrainischen Dreifach-Weltmeisters geäußert. Klitschko hatte am 5. Oktober klar nach Punkten gewonnen, auf Grund der insgesamt ca. 170 Clinches war der “Machtkampf in Moskau” aber mit Sicherheit keine Werbung für den Boxsport.

“Wir haben eine Sache im Povetkin-Kampf gelernt: Wenn der Gegner innerhalb von einem Meter steht, ist Klitschko wie ein Roboter mit Klammerarmen”, sagte Sauerland in einem Interview mit der SPORT BILD. “Da hat niemand eine Chance.”

Sauerland zeigt sich besonders über die Leistung des Referees Luis Pabon aus Puerto Rico unzufrieden, der die Regelverstöße Klitschkos seiner Meinung nach zu wenig ahndete. “Wir haben beim Verband WBA Protest gegen den Ringrichter Luis Pabon eingelegt”, so Sauerland. “Es geht nicht gegen das Urteil an sich, sondern um Pabons Verhalten. Klitschko ist schon ein großer Champion, aber auch die größten Champions müssen sich an die Regeln halten. Wir haben den Kampf analysieren lassen. Zum Beispiel wurde in Runde drei zehnmal von Klitschko gehalten und achtmal runtergedrückt. Und Pabon griff nicht ein. Eine Verwarnung gab es erst in der elften Runde, als der Kampf schon entschieden war. Viel zu spät.”

Mit Kubrat Pulev und Denis Boytsov könnte Klitschko demnächst wieder auf zwei Sauerland-Boxer treffen. In diesen Kämpfen werden die Ringrichter jedoch von der IBF und WBO gestellt, weswegen Pabon mit Sicherheit nicht im Einsatz sein wird. Quelle: boxen.de

 




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