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Vertrag mit ARD wird nicht verlängert

30.04.2014 - Der mit Jahresende auslaufende Vertrag zwischen Sauerland Event und der ARD wird in dieser Form nicht verlängert. Der Sender begründet die Entscheidung mit "finanziell enger werdenden Perspektiven im Sportrechteetat".

ARD-Programmdirektor Volker Herres zieht über die Zusammenarbeit mit dem Berliner Promoter aber dennoch eine positive Bilanz. "Hervorragende Einschaltquoten, populäre Boxsportler sowie spannende und faire Kämpfe haben die gemeinsame Zeit geprägt", so Herres.

Gründe für das Aus sind zum einen die hohen Kosten (Sauerland soll pro Jahr ca. 12-15 Millionen Euro kassiert haben) und der interne Widerstand der ARD-internen Gremien. "Das Ziel beim Profiboxen, den Gegner bis zur Wettkampfunfähigkeit zu schlagen, ist mit den Anforderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht zu vereinbaren", hatte Ruth Hieronymi, Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats, kürzlich gesagt.

Möglicherweise besteht für Sauerland aber noch eine kleine Hoffnung: die Gremien der ARD-Landesrundfunkanstalten werden im Spätsommer beraten, ob es weiterhin Boxen auf dem Sender zu sehen gibt. "Wir haben Verständnis dafür, dass ein neuer Vertrag zu anderen Konditionen abgeschlossen werden muss", sagte Kalle Sauerland. "Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten weitere Gespräche mit der ARD führen und sind zuversichtlich, dass wir eine für beide Seiten gute Lösung finden werden."

Sauerland ist seit einiger Zeit der größte Promoter Deutschlands. Derzeit stehen mit Marco Huck, Arthur Abraham und Jürgen Brähmer drei Weltmeister bei Sauerland unter Vertrag. Sollte für diese Boxer kein deutschsprachiger Sender gefunden werden, wird man sich bei Sauerland wieder auf magerere Zeiten einstellen müssen. Figosport.de

30.04.2014 - Der mit Jahresende auslaufende Vertrag zwischen Sauerland Event und der ARD wird in dieser Form nicht verlängert. Der Sender begründet die Entscheidung mit "finanziell enger werdenden Perspektiven im Sportrechteetat".

ARD-Programmdirektor Volker Herres zieht über die Zusammenarbeit mit dem Berliner Promoter aber dennoch eine positive Bilanz. "Hervorragende Einschaltquoten, populäre Boxsportler sowie spannende und faire Kämpfe haben die gemeinsame Zeit geprägt", so Herres.

Gründe für das Aus sind zum einen die hohen Kosten (Sauerland soll pro Jahr ca. 12-15 Millionen Euro kassiert haben) und der interne Widerstand der ARD-internen Gremien. "Das Ziel beim Profiboxen, den Gegner bis zur Wettkampfunfähigkeit zu schlagen, ist mit den Anforderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht zu vereinbaren", hatte Ruth Hieronymi, Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats, kürzlich gesagt.

Möglicherweise besteht für Sauerland aber noch eine kleine Hoffnung: die Gremien der ARD-Landesrundfunkanstalten werden im Spätsommer beraten, ob es weiterhin Boxen auf dem Sender zu sehen gibt. "Wir haben Verständnis dafür, dass ein neuer Vertrag zu anderen Konditionen abgeschlossen werden muss", sagte Kalle Sauerland. "Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten weitere Gespräche mit der ARD führen und sind zuversichtlich, dass wir eine für beide Seiten gute Lösung finden werden."

Sauerland ist seit einiger Zeit der größte Promoter Deutschlands. Derzeit stehen mit Marco Huck, Arthur Abraham und Jürgen Brähmer drei Weltmeister bei Sauerland unter Vertrag. Sollte für diese Boxer kein deutschsprachiger Sender gefunden werden, wird man sich bei Sauerland wieder auf magerere Zeiten einstellen müssen. Figosport.de




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