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Herrera gestaltet Profi-Debüt siegreich

Andreas Anderegg - Der St. Galler Valentino Herrera gestaltete am Samstagabend in der Alten Kreuzbleiche sein Debüt im Lager der Berufsboxer im Super Bantam erfolgreich. Er schlug den Bulgaren Nikolaj Ivanov, der in seinem dritten Kampf seine dritte TKO-Niederlage einstecken musste.

Die Rollen im Hauptkampf des Kampfabends in St.Gallen waren rasch verteilt. Valentino Herrera marschierte – angefeuert von einer grossen Fangemeinde – von Beginn weg vorwärts. Der untersetzte Bulgare Nikolaj Ivanov konnte nichts entgegen setzen und musste bereits in Runde 1 zahlreiche Treffer einstecken. Ähnlich verlief Runde 2, wobei es Herrera allerdings nicht gelang, den entscheidenden Treffer landen zu können. Dies war freilich auch nicht nötig, denn der Bulgare blieb in seiner Ecke sitzen, als der Gong die 3. Runde einläutete. Mit dem daraus resultierenden TKO-Sieg in Runde 3 feierte Herrera ein erfolgreiches Profi-Debüt.

 

Meuli erleidet Handbruch im Training

Die Veranstaltung vom Samstagabend stand unter ungünstigen Vorzeichen, musste der organisierende Sport Ring St.Gallen doch den Ausfall von Zino Meuli verkraften. Dieser hatte eine Woche davor im Sparring einen Handbruch erlitten, weshalb sein Profi-Debüt aufgeschoben werden musste (es wird voraussichtlich im Dezember in Bern stattfinden).

 

Attraktive Amateurkämpfe

Trotz des Ausfalls von Meuli fanden sich rund 300 Besucherinnen und Besucher in der Alten Kreuzbleiche ein. Vor dem Hauptkampf mit Herrera bekamen sie sechs Amateurkämpfe zu sehen. Das spannendste Gefecht war dabei das Duell im Weltergewicht zwischen Sava Kostic und Lorenz Huber, beide vom SR St. Gallen. Dank eines Lucky Punchs in Runde 3 konnte Huber, der zuvor zahlreiche harte Treffer einstecken musste und auf der Verliererstrasse war, das Gefecht mit einem kurz geschlagenen rechten Haken für sich entscheiden. Kostic wurde damit für sein fahrlässiges Boxen ohne Deckung bestraft. Den technisch besten Amateurkampf des Abends lieferten sich die Mittelgewichtler Fuat Zenuni (BC Aarau) und Bibulat Bekhoeva (BU Winterthur), wobei der Aargauer das bessere Ende mit 2:1-Richterstimmen für sich behalten konnte. Erwähnenswert sind auch die Leistungen der Offiziellen, deren Entscheidungen zu keinerlei Diskussionen Anlass gaben.

 

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