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Tief beeindruckt

25.09.2015 - Ich habe heute den Artikel von Peter Stucki auf der Verbands-HP gelesen und war tief beeindruckt und erleichtert, dass es auch im Boxgeschäft Leute gibt, die kühlen Kopf bewahren und sich nicht von Emotionen leiten lassen, auch wenn ringsherum alles Feuer und Flamme für einen Kampf/Kämpfer ist. Es ist bekannt, dass ich selber früher in jugendlichem Übermut häufig unvernünftig war und (zu) hohe Risiken eingegangen bin. Heute, mit mehr Distanz zum Boxgeschäft, sehe ich klar, dass es Leute wie Peter Stucki braucht, die keine tendenziösen Entscheidungen treffen. Boxen ist ein sehr gefährlicher Sport und er hat Spätfolgen, wenn man nicht rechtzeitig aufhört, und jeder, der das nicht akzeptieren will, versteht diesen Sport nicht. Wer sich in den Reihen von SwissBoxing umsieht, erkennt, was mit den Spätfolgen gemeint ist: Verlangsamung im Denken und Sprechen und schlimmere Sachen.

Darum möchte ich auf diesem Weg ein grosses Merci an Peter Stucki schicken, der sich mit seinem Verantwortungsgefühl und seinen teilweise unpopulären Entscheidungen viele Feinde unter den fanatischen, um nicht zu sagen verantwortungslosen Boxer-Trainer-Managers macht, von denen ich zu meiner Schande auch einer war.....

Stephan Bernhard

Ex-Nationaltrainer von SwissBoxing, Kolumbien

 




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