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Boxing-Day auf Ostermontag verschoben

Der traditionelle Boxanlass vom 26. Dezember im Berner Kursaal findet nicht statt

Bern, 3. November 2015 – Der von den Berner Boxing Kings seit über zehn Jahren organisierte Boxing Day am Stephanstag fällt für ein Mal aus. Verletzungspech bei WBC Champion Ergun Mersin, eine Auszeit des WBF Titelhalters Mischa Nigg und ein in Aussicht gestellter IBF Titelkampf für Alain Chervet führten dazu.

Ergun Mersin, der Boxing Kings Profi mit grossem Potenzial im Schwergewicht – er holte vor Jahresfrist am Boxing Day den WBC-Junioren-Weltmeistertitel – ist aus sportlicher Sicht bis zum Stephanstag nicht wiederhergestellt. Die Ausheilung der beiden chirurgischen Eingriffe am rechten Arm dauern länger als gedacht. Bis zu Ostern ist Mersin jedoch wieder kampfbereit.

Mischa Nigg, der Thuner Boxing King, der dritte Berner Hochkaräter, legt aus beruflichen Gründen eine boxerische Auszeit ein. Sein Studium hat im Moment Vorrang.

Für das Berner Aushängeschild des Profiboxens Alain Chervet (13 Kämpfe, 11 Siege bei 2 Unentschieden) wurde den Boxing Kings eine Juniorenweltmeisterschaft der IBF – International Boxing Federation (einer der grossen und wichtigen vier Weltverbände) in Aussicht gestellt. Dieser Titelkampf ist allerdings bis Ende Jahr aufgrund organisatorischer Umstände und der Finanzierungsproblematik nicht realisierbar. Dazu meint Daniel Hartmann, Inhaber des Boxstalls Boxing Kings: „Wir brauchen etwas mehr Zeit, zusätzliche Sponsoren zu gewinnen, um diesen Kampf finanzieren zu können. Selbstredend kommt dazu, dass wir es nicht schaffen, zwei Boxanlässe dieser Dimension innerhalb von drei Monaten auf die Beine zu stellen.“

Ein IBF-Juniorenweltmeisterschaftskampf geht über zehn Runden. Chervet hat bis dato nur 6 Runden Boxkämpfe bestritten. Damit wird ein solcher Kampf für den Profiboxer zu einer wesentlich intensiveren Belastungsdimension. „Wir werden Chervet am 19. Dezember die Möglichkeit geben, einen 8 Rundenkampf - beim Anlass der Boxacademy im Sternen Bümpliz - bestreiten zu lassen. So kann er die nötige Erfahrung hinsichtlich eines längeren Kampfes sammeln und lernt seine Kräfte einzuteilen“, meint Hartmann dazu, der mit Chervet auch die meisten Trainings absolviert. 

 




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