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Leuchtturmturnier in Leinefelde (D). Der Bericht

Benjamin Jagel, 4.11.2015

Von den ursprünglich 10 gemeldeten Boxern und Boxerinnen reisten am 29.10. schlussendlich 6 Athleten zum 5. Leuchtturmturnier in Leinefelde, Deutschland. Umso grösser war die Freude über die Schlussbilanz des 3-tägigen Turniers: 3x Gold, 2x Silber sowie leider ein Ausfalls aufgrund einer Verletzung. Hinzu kam noch eine Auszeichnung als beste Technikerin in den Reihen des SwissBoxing Teams.

Erfolgreiches Team
 

Mit dieser Bilanz haben sowohl die Athleten als auch die verantwortliche Trainerin, Christina Nigg,  für einen sehr positiven Eindruck vor Ort gesorgt und viel Lob von verschiedenen Seiten geerntet.

Goldmedaillen:

Korcan Capar vom NAB Frenkendorf, Fisnik Shala vom BC Nyon sowie Edith Dänzer vom BTO Thun sicherten sich die Goldene Medaille am Turnier.

Korcan musste, als jüngster Teilnehmer auf Schweizer Seite, an allen drei Tagen zum Kampf antreten. Dabei steigerte er sich kontinuierlich. Seine Niederlage am ersten Kampftag kompensierte er mit zwei darauf folgenden (einstimmigen) Siegen.

Fisnik musste insgesamt zwei Kämpfe bestreiten. Nach seinem ersten Sieg liess er sich auch von einer Überdehnung im Rücken nicht aufhalten. So bestritt er den Finalkampf selbstbewusst und konnte diesen knapp mit 2:1 Richterstimmen für sich entscheiden.

Edith hatte, aufgrund der wenigen Meldungen im Elite Bereich, das Glück direkt im Final zu starten. Konsequent setzte sie dabei die Anweisungen aus der Ecke um und gewann den Kampf in Runde 3 durch TKO. Dass die Goldmedaille mehr als gerechtfertigt war, auch wenn nur ein Kampf bestritten wurde, zeigte die spätere Auszeichnung als beste Technikerin des Turnieres.

Silbermedaillen:

Zu den Silbermedaillengewinnern gehören die beiden Boxer Andri Beiner vom BTO Thun und Attila Varga vom NAB Frenkendorf.

Dreimal antreten musste der Thuner Andri. Erst im Finalkampf, gegen den deutschen Vizemeister, musste er sich mit einer knappen 2:1 Niederlage knapp geschlagen geben. Dies minderte seine Leistung aber kaum, da er während des gesamten Turniers mit guter Technik und überlegter Kampfführung überzeugen konnte.

Attila zog, wie Edith, direkt in das Final ein. Leider musste Attila wegen einer Verletzung an der Hand, die er sich in der zweiten Runde beim Schlag zuzog, den Kampf vorzeitig beenden und sich somit mit Silber zufrieden geben.

Bereits am ersten Kampftag musste sich Amos Tschopp im Ring messen. Durch eine Verletzung am Fuss war dieser ab der ersten Runde beeinträchtigt und fand nicht so richtig in den Kampf hinein. Der Sieg musste schlussendlich dem Gegner überlassen werden. Damit war die weitere Teilnahme am Turnier leider nicht mehr möglich.

Fazit:

Die Trainerin hatte alle Hände voll zu tun um die Truppe an jungen Athleten stets gut und geordnet zu betreuen. Von der Anfahrt ans Turnier bis zur Heimreise hielt die Gruppe super zusammen. Der strenge Zeitplan, Transfers zur Übernachtung, die sportliche Vorbereitung auf die bevorstehenden Kämpfe: Alles wurde gut gemeistert. Stets stand die gesamte Gruppe von der Garderobe an den Mitstreitern zur Seite um spätestens am Ring dann kräftig mit anzufeuern.

Man darf gespannt sein was für Leistungen unsere jungen Nachwuchsboxer noch hervorbringen werden.

Alle Detailresultate können auf swissboxing.ch noch in der Kategorie „eboxing“ nachgelesen werden.

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Anmerkung: Der noch sehr junge Benjamin Jagel, Mitglied der Kampfrichterkommission von SwissBoxing bestritt im Finale seinen 2'000 Einsatz als Ringrichter/Punktrichter. swissboxing.ch gratuliert herzlich.




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