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Trainingslager Filzbach

Von Matthias Luchsinger, 11.01.2016

Mit einem vielseitigen Programm sind 26 Boxerinnen und Boxer aus den Vereinen Zürich, Thun, Baden, Uster, Winterthur, Rheintal, Luzern und Schaffhausen in das neue Boxjahr gestartet.

Am Freitagabend begann das intensive Weekend mit einer Theorielektion. Energieversorgung, Muskelfunktionen und Herz-Kreislauf mit Sauerstoffversorgung. Kompetent und verständlich vorgetragen durch Co-Leiterin Christina Nigg. Die Trainerin verstand es vor allem die vielen Fragen im Zusammenhang mit Trainingsoptimierung, Ernährung und deren Zusammenhang den interessierten Sportlern zu beantworten. Im Anschluss wurde ein kurzes lockeres Training mit Trainingsleiter Moritz Hager durchgeführt.

Der Samstagvormittag wurde wiederum durch die erfahrene Trainerin Christina Nigg gestaltet. Boxtheorie in Technik und taktischen Möglichkeiten zeigten den Athletinnen und Athleten die Vielseitigkeit unseres Sportes auf. Die erste Trainingseinheit wurde dementsprechend gestaltet und schulte die Boxerinnen und Boxer in taktischem Verhalten. Beobachtet wurde das Geschehen in der Halle durch die angereisten Clubtrainer.

Der Trainingsnachmittag begann für die TeilnehmerInnen mit Regelkunde. Kurzfristig stellte sich Urs Walder zur Verfügung, da sich leider Benjamin Jagel krankheitshalber abmeldete. Es wurde rege diskutiert und nachgefragt, gewisse Situationen wurden vom Trainerteam Hager/Nigg im Ring nachgestellt.

Aufbauend folgte sogleich die praktische Trainingseinheit mit bedingtem Sparring. Cheftrainer Moritz Hager forderte die anwesenden AthletInnen mit speziellen Aufgabenstellungen. Die hohe Anforderung an die Konzentrationsfähigkeit ermüdete sichtlich, so dass die Abendtheorie mit Videoanalyse relativ kurz gestaltet wurde. Der Zürcher Headcoach führte ruhig und sachkompetent durch die extra dafür ausgesuchten Kämpfe der AIBA World Boxing Championship 2015 von Doha.

Das Abschlusstraining am Sonntagvormittag begann mit der Evaluation der am Vortag aufgenommenen Sparringsrunden. Dazu wurden die TeilnehmerInnen von Moritz Hager aufgefordert selber eine Analyse vorzutragen. Die daraus gewonnene Erkenntnis nahmen sie mit ins Abschlusssparring.

Die abschliessende Feedbackrunde war äusserst positiv. Geschätzt wurde die aufbauende Struktur der Weekendgestaltung, die hilfreichen Informationen der Theorielektionen, die Vielseitigkeit der Sparringsmöglichkeiten.

Für jeden Einzelnen sind solch kurze und intensive Trainingswochenende lehrreich, nicht nur an Wissen mitzunehmen, sondern auch boxspezifisch zu reifen. Die anwesenden Trainer nutzen den gegenseitigen Austausch und festigen langjährige Freundschaften. Nun heisst es bald wieder „Ring frei“, einen Grundstein für das 2016 ist gelegt.




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