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Informationen aus dem Verbandsrat

An der Sitzung vom 30. Januar 2016 in Zofingen hat der Verbandsrat von SwissBoxing unter anderem:

  • Auf Antrag der Technischen Kommission eine neue Struktur bei der Trainer-Ausbildung gutgeheissen. Damit erfolgt in diesem Bereich eine klare Trennung von Leistungssport und Breitensport. Die gesamte Trainer-Ausbildung im Leistungssport erfolgt neu enger in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Boxsport-Verband DBV sowie in der Westschweiz in Zusammenarbeit mit einem 3-Sterne-AIBA-Coach. Gleichzeitig übernehmen Benjamin Jagel (für die Deutschschweiz) und Dominique Barcellona (für die Romandie und den Tessin) die Koordination der AOB-Trainer-Ausbildung.

    Angeboten von SwissBoxing wird daneben weiterhin die Trainer-Ausbildung im Fitnessboxen – die Durchführung der Kurse im Fitnessboxen hingegen wird an den Förderverein Light-Contact Boxing delegiert. Die neue Ausbildungsstruktur tritt rückwirkend per 1. Januar 2016 in Kraft, womit auf diesen Zeitpunkt hin sämtliche Konzepte und Strukturen/Zuständigkeiten im Bereich Leistungssport bei SwissBoxing aufgehoben werden. Der Verbandsrat dankt alle Kursleiterinnen und Kursleitern im Bereich Ausbildung – allen voran Stefan Käser -  für den grossen Einsatz in den vergangenen Jahren.
     
  • beschlossen, die Supporter-Aktion „Road to Rio“ zu starten, mit der die Qualifikation der vier potenziellen Kandidaturen für die Olympischen Spiele 2016 finanziell unterstützt wird: Vahram Khudeda (Welter), Davide Faraci (Mittel), Ukë Smajli (Halbschwer) und Sandra Brügger (Leicht). Die Unterstützungsaktion wird via Website lanciert.
     
  • auf Antrag der TK die Wahl von Gregor Stadelmann als neuer Meisterschafts-verantwortlicher bestätigt. Der Verbandsrat dankt dem neuen Meisterschaftschef für das Interesse an dieser Tätigkeit und wünscht viel Erfolg.
     
  • Kenntnis genommen von einer Neuerung im Lizenzwesen. So haben Boxerinnen und Boxer sowie Trainer ab sofort bei der erstmaligen Lizenzierung einen Strafregisterauszug einzureichen.

Die Trainer haben ausserdem im Zusammenhang mit einer ethischen Verhaltensweise eine Bestimmung mit folgendem Wortlaut zu unterzeichnen: „Ich werde das Recht des mir anvertrauten Kindes, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf körperliche Unversehrtheit achten und keine Form der Gewalt, sei sie physischer, psychischer oder sexueller Art, ausüben. Ich respektiere die Würde jedes Kindes, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und verspreche, alle jungen Menschen, unabhängig ihrer sozialen, ethnischen und kulturellen Herkunft, Weltanschauung, Religion, politischen Überzeugung, sexueller Orientierung, ihres Alters oder Geschlechts, gleich und fair zu behandeln sowie Diskriminierung jeglicher Art sowie antidemokratischem Gedankengut entschieden entgegenwirken.“

  • Kenntnis genommen, dass die Meisterschaften 2017 von den folgenden Clubs durchgeführt werden:
     
    - Junioren-/Jugend-CH-Meisterschaften 4./5.03.2017, Club Lausannois de boxe         
    - Deutschschweiz-/Tessin-Meisterschaften: 6./7.05.2017, NAB Frenkendorf
    - Championnat Suisse Romande: 13./14.05.2017, Boxing Club d’Octodure    
    - Nationale Ausscheidungen: 18./19.11.2017, BC Wallisellen
    - Halbfinal- und Finalkämpfe, 25./26.11.2017: Sport Ring St. Gallen.

    In Zusammenhang mit Meisterschaften hat die TK auch Änderungen der Wäge- und Auslosungszeiten beschlossen, die vom VR gutgeheissen wurden. Demnach findet die Gewichtsabnahme (Waage) jeweils von 9  bis 10.30 Uhr statt (bisher 9 bis 11 Uhr), die Auslosung jeweils um 11 Uhr (bisher 11:30h).
     
  • Kenntnis genommen von einem gesunkenen Verbandsvermögen. Hauptgrund dafür sind die im Jahr 2009 zusätzlich übernommenen Finanzierungsleistungen durch den Verband. So wird zu Gunsten der Vereine - bis auf die Deutschschweiz-Tessin-Meisterschaften - auf sämtliche Gebühren bei Meisterschaften im Amateurbereich verzichtet. Gleichzeitig werden die Kosten für die Kampfgerichte durch den Verband getragen und auch die Medaillen und Meistergürtel werden von SwissBoxing bezahlt. Die damit verbundenen Aufwändungen belaufen sich pro Jahr auf rund 18‘000 Franken, was seit in Kraft treten der Regelung eine Gesamtsumme von über 120‘000 Franken ausmacht. Im Weiteren haben die Boxerinnen und Boxer bei Trainingslagern in Magglingen seit Jahren auch keine Kursbeiträge mehr zu leisten – hier wird ebenfalls alles von SwissBoxing bezahlt.
     
  • folgende 7 Clubs (zum Teil vorbehältlich der Einreichung sämtlicher Unterlagen) bei SwissBoxing aufzunehmen: Box- und Thai-Box-Club Baar, BC San Antonino, BC Bern, Riverside Boxing Club Basel, Boxing Club Val-de-Travers, Boxschule Viktoria Bern und Box-Fight-District  Prilly. Damit nähert sich die Zahl der Mitgliedervereine bei SwissBoxing der 100-er Marke.

 

Andreas Anderegg

Präsident SwissBoxing

 

 

 

 




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