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Kampfgemeinschaft Ostschweiz unterliegt knapp

Andreas Anderegg, 14.02.2016

Der Auftakt zum ersten Internationalen Bodensee Box-Cup im österreichischen Dornbirn ist gelungen. Zwar musste sich die Kampfgemeinschaft Ostschweiz dem Leistungszentrum West/Vorarlberg knapp mit 8:10-Punkten  geschlagen geben, die Besucherinnen und Besucher erlebten aber einen stimmungsvollen Kampfabend mit gutem Boxsport und waren begeistert.

sb. Die rund 350 Zuschauer am Samstagabend in der Schorenhalle in Dornbirn brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Im Anschluss an sechs attraktive und spannende Vorkämpfe erlebten sie einen gelungenen Start des ersten Internationalen Bodensee Box-Cups. Bei insgesamt fünf Kämpfen im Ring wurde guter Boxsport geboten, der sechste Kampf mit dem Superschwergewichtler Elbasan Kqiku (Thun) hingegen fiel wegen einer Verletzung des Gegners aus.

Arpaz gewinnt

Den einzigen Sieg im Ring für die Kampfgemeinschaft Ostschweiz (BC Zürich/BC Rheintal) holte der Halbschwergewichtler Robert Arpaz (Sissach). Zwar musste er gegen Islam Aslahanow zwischenzeitlich kurz zu Boden, er kämpfte sich aber ins Gefecht zurück und konnte schliesslich das bessere Ende für sich behalten.



Eher schlecht belohnt für seinen – einmal mehr – unermüdlichen Kampfgeist wurde Mic Pepshi (Buchs, Bild oben links). Der Mittelgewichtler lieferte sich mit Staatsmeister Edin Avdic über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch und begeisterte nicht nur seine mitgereisten Fans. Der Punktsieg freilich ging an den einheimischen Boxer.

Aus der Hand gegeben

Eine unnötige Niederlage bezog Sava Kostic (SR St.Gallen) im Halbweltergewicht. Er boxte zwar überlegt, gewährte seinem deutlich kleineren Gegner Daniel Janicijevic aber zu viel Freiraum und wartete meistens zu lange mit eigenen Aktionen. Auch Wesley Faes (Rheintal-Au) im Weltergewicht überliess seinem Gegner Marcel Rumpler viel zu oft das Kampfdiktat und ging am Ende als Verlierer aus dem Ring.

Stefan Rumpold (Brugg, Bild oben links) schliesslich hätte im Schwergewicht die Gesamtwertung zu Gunsten der Schweizer klar machen können, doch liess er seinem Kontrahenten Ravael Zalewsky zu viel Freiraum. Zudem griff er den Rechtsausleger aus Vorarlberg unverständlicherweise immer wieder mit der linken Führhand an, um mit dieser Mal für Mal auf die Schlaghand des Gegners zu treffen. Der Rat des Trainers, die Rechte direkt und ohne Vorbereitungsschlag zu bringen, blieb leider ungehört. Ein Cut über dem Auge von Rumpold läutete schliesslich das Ende des Kampfes ein.

Delegation aus Peissenberg am Ring

Mit am Ring war auch eine Delegation des PSV Peissenberg (Bayern), die beim laufenden Bodensee-Box-Cup aus zeitlichen Gründen noch auf eine Teilnahme verzichtet haben. Ihr Interesse an der Mitwirkung ist aber ungebrochen.

Am 27. Februar in Glattbrugg

Der nächste Einsatz der Kampfgemeinschaft Ostschweiz findet am 27. Februar 2016 im Glatthof in Glattbrugg statt. Gegner ist dann das Team aus Baden-Württemberg/Langenargen.

 




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