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Auch Brügger ausgeschieden – Hoffnungen ruhen auf Smajli

Jack Schmidli, 11.04.2016

Auch Sandra Brügger hat den Traum von den Olympischen Spielen in Rio de Janejro vorläufig ausgeträumt. Sie verlor heute Abend gegen die russische Weltmeisterin Anastasija Beliakova nach Punkten. Aber wie Davide Faraci und Vahram Khudeda wird sie in Asarbaijan nochmals an den Start gehen und versuchen, die letzte Chance zu packen und ihren Traum von der Olympiateilnahme doch noch zu verwirklichen.

Unmittelbar nach dem Kampf gab Sandra folgendes zu Protokoll: „In der ersten Runde hatte ich noch ein gutes Gefühl, da ich gute Treffer landen konnte. Ab dem zweiten Durchgang hatte die Russin aber immer eine Hand mehr im Ziel. Ein Sieg wäre nicht unmöglich gewesen; ich habe alles gegeben, leider hat es trotzdem nicht gereicht“. Trotz der guten Leistung konnte die Berner Oberländerin ihre negativen Gefühle nicht verbergen: „Da nur der Sieg zählt, bin ich sehr enttäuscht“.

Sport-Manager Federico Beresini gab nach den drei verlorenen Kämpfen ein vorläufiges Fazit ab: „Unsere Boxer haben sehr gute Leistungen gezeigt und enormen Kampfgeist an den Tag gelegt. Wir müssen aber etwas desillusioniert feststellen, dass die Topleistungen von Sandra, Davide und Vahram auf diesem Niveau leider nicht ganz gereicht haben“.

Morgen Nachmittag um 15:00h gilt es nochmals „die Daumen drücken“, wenn Ukë „The Wolf“ Smajli gegen den schlagstarken Norweger mit tschetschenischen Wurzeln, Surkho Shamilov , in den Ring steigt. Smajli geht sehr motiviert und mit grossem Selbstvertrauen in den Kampf: „Ich werde ihn schlagen!“.




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