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Ukë Smajli: Kampf um Olympiaticket verloren

Jack Schmidli, 12.04.2016

Nach dem Ausscheiden von Davide Faraci, Vahram Khudeda und Sandra Brügger im Kampf um Olympiaplätze richtete sich die Aufmerksamkeit der Schweizer Boxfans auf den heutigen Kampf im Halbschwergewicht zwischen dem Zürcher Ukë „The Wolf“ Smajli und dem Norweger Surkho Shamilov. Gross war die Zuversicht von Smajli, der vor dem Fight fest mit einem Sieg rechnete. Gross waren aber auch die Erwartungen der Fans, die vom Einzug des Schweizermeisters in die Viertelfinals ausgingen.

Die Punkteniederlage von heute Nachmittag löste bei allen Beteiligten und vor allem bei Smajli selbst eine grosse Enttäuschung aus. Der Schweizer fand offensichtlich kein Rezept gegen den aus Tschetschenien stammenden Norweger. War es die falsche Taktik oder Strategie? War er blockiert oder war Smajli dem enormen Druck nicht gewachsen? „Ich habe keine Ahnung, was schief lief. Ich brauche jetzt einen Tag Abstand, um diese Niederlage zu verarbeiten", sagte ein gleichermassen verärgerter wie enttäuschter Ukë Smajli zu swissboxing.ch“. Smajli wäre aber nicht Smajli, wenn er nicht weiterhin an den Erfolg glaubte. „Ich werde noch härter trainieren und jetzt meinen Fokus voll auf Baku richten“.   

Sport-Manager Federico Beresini sprach nach der Niederlage von einem über weite Strecken ausgeglichenen Kampf. Ukë sei es aber nicht gelungen, die Strategie durchzuziehen. „Es gilt nun, das Vertrauen der Athleten wieder aufzubauen und nach vorne zu schauen. Den Traum von Olympia geben wir jedenfalls nicht auf“, gab Beresini heute Abend zu Protokoll.


 




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