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SwissBoxing geht zuversichtlich ins Jahr 2017

Liebe Mitglieder der SwissBoxing-Familie,

mit einer gelungenen Boxing-Day-Veranstaltung am 26. Dezember in Bern ist das Boxjahr zu Ende gegangen. Ich gratuliere den Boxing Kings zum vorbildlich organisierten Anlass, der beste Werbung für unseren Sport war und der in den Medien auf eine grosse Resonanz gestossen ist. Zuvor hatte Aniya Seki am 10. Dezember in Bern den WBC Silver Belt im Superbantam mit einer eindrücklichen Leistung verteidigt. Ein ausgezeichnetes Niveau wiesen kurz davor auch die bestens organisierten Finalkämpfe der Schweizer Meisterschaften in Martigny auf. Ebenso ein Erfolg war die Teilnahme von SwissBoxing an der Fitness-Expo im November in Basel, wo der Infostand und die Aktivitäten im Boxring überaus grossen Anklang fanden. Der Endspurt im Boxjahr 2016 ist somit rundum gelungen!

Diese ausgezeichnete Ausgangslage wollen wir dazu nutzen, um den Boxsport ab 2017 in der Schweiz besser zu positionieren. Dazu hat der Verbandsrat das Konzept „Boxen bewegt“ verabschiedet. Weil die Menschen den Boxsport in der Schweiz offenkundig nicht selber entdecken, müssen wir uns verstärkt engagieren. Wir wollen uns bemerkbar machen – in Form von mehr Wettkämpfen, internationalen Vergleichskämpfen und vor allem auch Turnieren in der Schweiz.

Deshalb wollen wir ab 2017 weniger Mittel für Auslandreisen aufwenden, weil die dem Boxsport als Ganzes in der Schweiz wenig bringen. Im Gegenzug werden die frei werdenden Mittel zur Förderung von Turnieren und internationalen Wettkämpfen bei uns eingesetzt. Ein Projekt im Konzept „Boxen bewegt“ ist ein Stützpunkt-Cup, der ebenso wie der Int. Bodensee Box-Cup mit drei Teams durchgeführt wird.

Daneben bringt das Jahr 2017 auch auf personeller Ebene veränderte Rahmenbedingungen. Einerseits steht das SwissBoxingTeam auf Grund von Veränderungen bei Leistungsträgern - Wechseln ins Profilager (Davice Faraci, Vahram Khudeda) bzw. Rücktritt (Sandra Brügger) – vor einem Neubeginn. Andererseits hat der Verbandsrat den Zürcher Matthias Luchsinger als Nachfolger von Sport-Manager Federico Beresini gewählt, der nach sechs Jahren erfolgreichen Wirkens aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt eingereicht hatte. Der Verbandsrat ist überzeugt, mit dem bewährten Nachwuchs-/Damenverantwortlichen Michi Sommer und dem neuen Sport-Manager Matthias Luchsinger die Weichen gestellt zu haben, um den Aufwärtstrend fortsetzen zu können.

Im Weiteren hat im Jahr 2016 auf Grund eines Wohnortwechsels das langjährige Mitglied Deborah Polasek die Medienkommission verlassen. Ausserdem übergibt Benjamin Jagel das Amt des Ausbildungskoordinators im Trainerbereich per 1. Januar 2017 an Pascal Brawand. Ich bedanke mich im Namen der SwissBoxing-Familie bei Deborah Polasek und Benjamin Jagel für ihren grossartigen Einsatz herzlich und wünsche Pascal Brawand eine glückliche Hand.

Erfreulich ist daneben der Abschluss eines neuen Ausrüster-Vertrags mit Budosport Nippon AG, der wiederum eine Laufzeit von vier Jahren hat. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten können derartige Engagements aus der Wirtschaft nicht genug gewürdigt werden.

Sie sehen also, die Signale zeigen nach oben und Zuversicht ist angebracht. Für 2017 wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen im Namen des Verbandsrats nur das Allerbeste und viele Lucky Punchs!
 

Herzlichst

Andreas Anderegg, Präsident SwissBoxing

 

 




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