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Pressekonferenz Klitschko vs. Johnson


Ein selbstbewusster Klitschko vor den Medien. Er ist haushoher Favorit 


08.12.2009 - Peter Stucki, EBU-Vizepräsident und Delegierter des WBC, begrüsste im Kursaal Bern die Medienvertreter zur Pressekonferenz mit einem Grusswort, in dem er seiner Anerkennung für die grosse Leistung der Organisatoren Ausdruck verlieh und unterstrich, das ihn die Wahl des Austragungsortes mit Stolz erfülle.

Gemäss Matthias Bolhöfer, RTL, sind bis heute 15'500 Eintritte verkauft worden. Der Veranstalter rechnet damit, bis Ende Woche „Sold out“ vermelden zu können. Bernt Bönte, Geschäftsführer der Klitschko Management Group, fügte bei, dass seine Organisation noch nie eine derart gute und professionelle Unterstützung erfahren habe, wie sie durch die SCB-Eishockey AG und die Postfinance-Arena erbracht worden sei. Der Kampf wird in über 100 Länder übertragen, SF DRS, RTL und HBO sind live dabei. Matchmaker Tom Loeffler orientierte im Detail über die Kämpfe und unterstrich insbesondere die Qualität der Vorkämpfe zwischen Alexander Ustinov vs. Monte Barrett und Jonathan Banks vs. Marcel Zeller.
 



Trotz "Underdog-Status": Auch Kevin Johnson wird am Samstag sehr selbstbewusst in den Kampf steigen


Amüsant und von Weltklasseformat auch das Ballyhoo der Protagonisten: Herausforderer Kevin Johnson, eloquent wie Ali, ist überzeugt davon, den Titel endlich wieder in die USA zu holen. Klitschko antwortete mit souveräner Gelassenheit auf die Attacken des Herausforderers und liess keinen Zweifel darüber aufkommen, dass der Weltmeistergürtel auch nach dem Kampf in seinen Händen bleiben werde. Eine tolle Show ist angesagt und der bescheidene Berichterstatter wagt eine Prognose: 80 % für Klitschko, 20 % Aussenseiterchancen für den Herausforderer.

Natürlich sind im Schwergewicht Prognosen immer unwägbar und sensationelle Wendungen das Salz in der Suppe. Wer die Videos von Kevin Johnson gesehen hat, weiss zwei Dinge: zwar hat der Herausforderer seine drei letzten Kämpfe vor der Zeit für sich entscheiden können – aber er boxt einen amerikanischen Stil mit relativ offenem Visier. Zwischen die beiden Fäuste von Johnson könnte die perfekte Linke von Klitschko eine verheerende Bahn finden. Die anschliessende Rechte oder ein präziser Aufwärtshaken würden in der Folge matchentscheidend sein. Dieser Meinung ist auch Trainer Fritz Sdunek: Klitschko hat über 100 Sparringrunden gegen hochkarätige Gegner hinter sich und dürfte den Altersunterschied (38 – 30) obsolet machen. Am Samstag wird sich zeigen, wer Recht hat!

 

Peter Stucki, Supervisor der WBC-Weltmeisterschaft im Schwergewicht zwischen Dr. Vitali Klitschko und Kevin Johnson bei der Begrüssung. Tom Loeffler, Matchmaker von K2, verspricht Qualität der Vorkämpfe.




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