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Grusswort des Präsidenten



Liebe Mitglieder der SwissBoxing-Familie,

mit zwei rundum gelungenen Veranstaltungen am 26. Dezember in Bern und in Kreuzlingen ist das Boxjahr 2018 ausgeklungen. Die beiden Anlässe am Stephanstag setzten einem aus unserer Sicht erfreulichen Jahr die Krone auf.

Die über 60 Boxveranstaltungen in der Schweiz und über drei Dutzend Box-Veranstaltungen mit Schweizer Beteiligung im Ausland wiederspiegeln gepaart mit positiven Resultaten die gute Verfassung unserer Athletinnen und Athleten. Besonders hervorzuheben sind die Ergebnisse des SwissBoxingTeams bei den internationalen Vergleichskämpfen sowie die Meisterschaften im Olympischen Boxen – angefangen bei den Jugendmeisterschaften in Luzern über die Deutschschweiz-/Tessin-Meisterschaften in Wädenswil und die Westschweizer Meisterschaften in Vouvry bis hin zu den Schweizer Meisterschaften mit den Ausscheidungen in Thun und den Halbfinals/Finals in Locarno. Daneben fand erstmals ein SwissBoxing Züspa-Cup statt. Ausserdem konnte die Boxgemeinschaft Ostschweiz bei der dritten Austragung des Internationalen Bodensee Box-Cups, der von SwissBoxing initiiert worden war, den Gesamtsieg holen. Bei den Profis konnten ebenfalls bemerkenswerte Erfolge gefeiert werden.

Auch auf Verbandsebene wurden wichtige Schritte gemacht. So konnten wir dank  finanzieller Unterstützung von Swiss Olympic eine professionelle Verbandstrainerstelle für den Nachwuchsbereich schaffen, die durch Michi Sommer besetzt wurde. Weil unser Verbandstrainer zugleich verantwortlich für die Damen sowie die Betreuung des SwissBoxingTeams bei Einsätzen übernimmt, können wertvolle Synergien genutzt werden.

In der Agenda für 2019 stehen bereits zahlreiche wichtige Anlässe. Dazu gehören neben den zahlreichen Meisterschaften auch die Euro Games im Juni. Am 28./29. September findet in Luzern zudem die vierte Auflage des „SwissBoxing Nationen-Cup“ statt, der künftig jährlich durchgeführt wird. Die zahlreichen weiteren Veranstaltungen im Olympischen Boxen und im Profiboxen zeigen ausserdem, dass der Schweizer Boxsport lebt. Und das wollen wir verstärkt vermitteln. Deshalb setzen wir alles daran, um von der Begeisterung zu profitieren, die auch in der Schweiz bei sogenannt „grossen Kämpfen“ herrscht. Schliesslich gibt’s die kribbelnde Stimmung mit Lichtshow und Sound nicht nur bei der TV-Live-Ubertragung aus London, Manchester oder Las  Vegas – sondern auch in Gebenstorf, Basel und Bern! Wenn es uns gelingt, uns aus der Position als Randsportart zu verabschieden und den Stellenwert zu erhöhen, werden unsere Sportler und Vereine auch leichter an Sponsoringgelder gelangen.

Freud und Leid sind auch im Jahr 2018 nah beieinander gelegen. So mussten wir im Sommer Abschied nehmen vom „letzten Bär aus dem Tösstal“, Ruedi Meier, dem zehnfachen Schweizer Meister im Schwergewicht. Mit Bruno Arati ist im Dezember ein weiterer ganz Grosser aus dem Kreis der SwissBoxing-Familie abberufen worden. Wir werden allen Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

Abschliessend bedanke ich mich im Namen des Verbandsrates für das Wohlwollen und die Unterstützung für den Boxsport das ganze Jahr hindurch - allen voran unseren Mitgliedervereinen mit den vielen engagierten Kräften. Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen für das Jahr 2019 nur das Beste und viele Lucky Punchs!
 

Herzlichst

Andreas Anderegg

Präsident SwissBoxing

 

 




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