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Bärn boxt: Eine Idee bestätigt sich auch dieses Jahr

Ueli E. Adam, 17.02.2019

In der legendären Halle im Berner Matte-Quartier wurde die neue Box-Saison mit dem Veranstaltungs-Konzept eröffnet, das bereits seit einigen Jahren für Aufsehen sorgt. Zunächst ein Wort zur Matte: dieses Quartier an der Aare-Schlaufe ist Kult und noch vor ein paar Jahren wurde dort eine eigene Sprache gesprochen: das «Matten-Englisch»

Pascal Brawand (im roten Shirt) und seine Kollegen vom Club «Boxen zur Bildung» haben eine Idee umgesetzt und unter der Affiche BÄRN BOXT eine kultige Boxveranstaltung etabliert, mit dem Ziel, den Berner Boxerinnen und Boxer eine Plattform zu bieten. Zwei Ziele sollen mit dieser Plattform erreicht werden: die Jugend soll Ringerfahrung sammeln können und die Berner Elite in Kämpfen mit Top-Gegnern für höhere Aufgaben reifen.

Matchmaker Hervé Kellenberger hat auch dieses Jahr ein erstklassiges Programm zusammengestellt. In 9 Kämpfen konnten alle Boxer mit ansprechenden Leistungen aufwarten. Der individuelle Ausbildungsstand war gut erkennbar und stellte Trainern und Betreuern ein gutes Zeugnis aus. Gastboxer aus Deutschland forderten die schweizerischen Cracks. Eine besondere Erwähnung verdienen folgende Kämpfe:

Elite 69 kg: Christopher Mouafo (Box Club Biel) vs. Murat Simsek (BC Mühlheim-Dümpfen)

Christopher Mouafo besiegte Murat Simsek aus Deutschland mit einem einstimmigen Urteil von 3:0 Richterstimmen. Der unsauber boxende Deutsche wurde von Runde zu Runde besser, schade aber, dass sich Mouafo mit unnötigem Reklamieren eine Verwarnung einhandelte.

Elite 69 kg: Andrea Marciello (ABC Bern) vs. Adrian Garcia Rodriguez (Arnold Box Fit)

Ein Kampf der Spitzenklasse. Hier trafen zwei sehr talentierte Boxer an und wussten das Publikum restlos zu begeistern. Insbesondere Marciello wusste im Rückkampf nach den Schweizermeisterschaften 2018 eine Visitenkarte abzugeben, die sehr vielversprechend ist. Er siegte mit 3:0 Richterstimmen.

Elite 69 kg: Andri Beiner, BT Thun-Oberland, vs. Chris Eloundou (BC Mülheim-Dümpten D)

Das grosse Talent aus Thun (rechts im Bild) hat in einem nicht einfachen Kampf bewiesen, dass er schon heute gegen starke Gegner bestehen kann. Beiner, erst 19-jährig, kämpfte mit Bravour gegen einen erfahrenen Mann und liess sich den Sieg nicht nehmen, obschon der Kampf zeitweise auf die Seite des Deutschen zu kippen schien. Das Urteil war eine Mehrheitsentscheidung von 2:1 Richterstimmen.

 

 

 

 




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