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Boxer in den Tod geschickt

FrankfurterRundschau, Kommentar vonTimur Tinç

Boxen ist ein gefährlicher Sport und erfordert von allen Beteiligten ein enorm hohes Maß an Verantwortung. Der Kommentar.

Es waren verstörende Szenen im Club Atletico in San Nicolas. Der argentinische Superleichtgewichtler Hugo Alfredo Santillan konnte sich nach zehn intensiven Runden und harten Kopftreffern des Uruguayer Eduardo Javier Abreu bei der Urteilsverkündung nicht mehr auf den Beinen halten. Sein Vater, gleichzeitig sein Manager, hielt ihn aufrecht und streckte den rechten Arm seines Sohnes in die Höhe, als das Unentschieden bekanntgegeben wurde. Unmittelbar nach dem Kampf musste Santillan notoperiert und ins künstliche Koma versetzt werden. Am Donnerstag verstarb der 23-Jährige an Organversagen. Santillan ist nach dem Russen Maxim Dadaschew der zweite tote Boxer innerhalb einer Woche. Weiterlesen




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