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Klitschko verspricht Sieg gegen Peter

06.08.2010 - An historischer Stätte will Weltmeister Klitschko erfolgreich auf den Spuren von Muhammad Ali und Max Schmeling wandeln. 44 Jahre nach dem glanzvollen K.o.-Auftritt von Ali gegen Karl Mildenberger geht der 34 Jahre alte Ukrainer am 11. September siegessicher in den WM-Fight gegen Samuel Peter.

"Ich verspreche, ich werde den Kampf gewinnen. Die Fans werden eine tolle Show erleben", verkündete Klitschko bei einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main, wo Schmeling 1947 sein Comeback nach dem 2. Weltkrieg gab.

Anno 2010 strebt Klitschko in seinem 18. WM-Kampf die Verteidigung der Titel der Verbände IBF und  WBO an. Doch Vorsicht ist geboten: Gegen Peter war der jüngere der Klitschko-Brüder 2005 nur knapp einer K.o.-Niederlage entgangen. Entsprechend konzentriert wird er die Aufgabe gegen den 29-Jährigen, der den Kampfnamen "The Nigerian Nightmare" trägt, angehen. "Der Mann ist ein Brocken. Er hat viel Erfahrung, ist wahnsinnig stark und bekannt für seine Schlagkraft", sagte Klitschko über Peter und kündigte an: "Ich werde mich fleißig auf den Kampf vorbereiten und ihn nicht unterschätzen."

Powetkin aus dem Sinn, Augen auf Peter

Im österreichischen Going will sich Klitschko die nötige Fitness holen, um den erwartet schweren Gang erfolgreich bestehen zu können. Der Ärger über den geplatzten Kampf gegen Alexander Powetkin, der Klitschko bei einer Pressekonferenz vor zwei Wochen versetzt und wenig später das Handtuch geworfen hatte, ist mittlerweile verraucht. "Ich freue mich, dass ich jetzt einen wahren Gegner habe und nicht einen, der nur in seinen Träumen kämpft. Powetkin spielt keine Rolle mehr", meinte Klitschko.

Volle Hütte in der Commerzbank-Arena

Im Frankfurter WM-Stadion werden rund 45 000 Fans den Kampf verfolgen. Schon vor der Bekanntgabe des neuen Gegners wurden 15 000 Tickets verkauft, der Veranstalter rechnet mit einem ausverkauften Haus. Spannung ist garantiert, zumal Klitschko mit Peter noch eine Rechnung offen hat.

Der Nigerianer schickte den Champion 2005 in Atlantic City gleich dreimal auf die Bretter. Am Ende rettete Klitschko zwar einen Punktsieg ins Ziel, dennoch ist er gewarnt. "Die Niederschläge spielen zwar keine Rolle mehr, aber eine solche Erfahrung will ich nie wieder machen." Peter, der 27 seiner 34 Kämpfe vorzeitig gewann und wie Klitschko in seiner bisherigen Karriere nur drei Niederlagen einstecken musste, präsentierte sich am Montag äußerst wortkarg. "Ich möchte heute nicht zu viel versprechen. Am 11. September werden meine Fäuste sprechen", sagte er kurz und knapp.
 
dpa / Eurosport

 




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