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GEBENSTORF Fight Night am 18. September 2010



10.09.2010 - Am Samstag, 18. September 2010 führt die Boxschule Gebenstorf in der Turnhalle Landstrasse in Gebenstorf die traditionelle Fight Night durch. Dabei treten die besten olym-pischen Boxer der Schweiz gegen eine Auswahl von England an. Als Höhepunkt des Abends wird im Profikampf Yves Studer in seiner alten Heimat auf einen spanischen Widersacher antreten.

Beat Hager

Angeführt vom legendären Pool ABC Boxclub von Bormouth wird die englische Mannschaft für die Schweizer Boxer eine grosse Herausforderung sein. Seit über 30 Jahren wurde keine englische Mannschaft in der Schweiz eingeladen. England ist das Mutterland des Boxens und die Mannschaft wird in einem Vergleichskampf den besten Schweizern alles abverlangen. 

Die englischen Boxer erreichen regelmässig international beachtliche Erfolge, so gewann
James DeGale im Mittelgewicht an der letzten Olympiade 2008 in Bejing die Goldmedaille. Den Hauptkampf bei den Amateuren wird der 18-jährige Egon Maliqaj bestreiten, welcher im vergangenen Jahr im Weltergewicht der Junioren die Silbermedaille gewann. Unvergesslich auch sein packender Kampf im letzten Jahr in Gebenstorf und er hofft, auch in diesem Jahr die Zuschauer wiederum zu begeistern. Als Höhepunkt des Abends dürfen sich die Aargauer Boxfreunde auf den Auftritt des Profiboxers Yves Studer freuen. Der 28-jährige Wahlberner kehrt für den Kampf gegen seinen spanischen Widersacher an seine alte Wirkungsstätte zurück, boxte er doch elf Jahre lang für den Veranstalter und bestritt für die Boxschule Gebenstorf über 100 Kämpfe und vertrat die Schweiz an zahlreichen internationalen Turnieren.
 

Die Fight Night vom 18. September 2010 startet um 20.00 Uhr in der Turnhalle Landstrasse in Gebenstorf. Dabei stehen 2 Vorkämpfe, 5 Staffelkämpfe sowie der Profikampf und eine VIP Abstimmung des besten Boxers auf dem Programm, während ab 23.50 Uhr die Afterparty steigt.
 
Tickets für die Fight Night Gebenstorf 2010 sind unter Telefon 079 381 06 67 erhältlich.
 

 
 
Die Rundschau führte mit Yves Studer (rechts im Bild) vor seinem Auftritt in Gebenstorf ein Interview.

Yves Studer, aus 25 Profi-Kämpfe resultierten 24 Siege, wovon 6 vorzeitig durch K.O. Wie geht es Ihnen nach der Handverletzung und Operation in diesem Frühjahr?

"Meine Hand ist vollkommen fit und somit werde ich zu 100 Prozent bereit sein für den Kampf in Gebenstorf. Die alte Verletzung dürfte mich also nicht an einem Sieg in meiner alten Heimat hindern."

In Gebenstorf wird voraussichtlich die Hauptprobe für den EM-Kampf im Mittelgewicht im Dezember in Bern sein. Was bedeutet Ihnen die Rückkehr in ihre alte Heimat und auf was dürfen sich die Zuschauer freuen?

"Der Kampf in Gebenstorf ist ganz klar ein Aufbaukampf. Ich kann jedoch noch nicht bestätigen, dass ich im Dezember einen EM-Kampf haben werde, aber Verhandlungen sind im Gange. Ich freue mich in Gebenstorf boxen zu dürfen und werde alles daran setzen, um zu überzeugen und dem Publikum einen guten und packenden Kampf zu bieten."


In Gebenstorf treffen sie auf einen spanischen Widersacher, welcher in der Szene als konditionell starker Kämpfer bekannt ist. Was wissen Sie über ihn und wird sie der Heimvorteil beflügeln?

"Ganz ehrlich: Mit diesem spanischen Gegner habe mich noch nicht auseinandergesetzt. Wenn er konditionell stark ist, freut mich das für ihn. Aber auch ich werde nicht unvorbereitet nach Gebenstorf kommen und werde alles daran setzen, um den Kampf zu gewinnen."


Pflegen Sie noch Kontakte zur Boxschule Gebenstorf und auf was erinnern Sie sich gerne aus ihrer Zeit im Aargau zurück?

"Selbstverständlich pflege ich noch Kontakte zur Boxschule und kenne den alten und neuen Vorstand bestens. So war ich im Januar 2009 mit meinem Vater Franz Studer (Vereinspräsident von 1993 bis 2009) und Pascal Stalder (jetzige Führung der Boxschule Gebenstorf) in New York. In Gebenstorf habe ich mit Boxen angefangen. Mit elf Jahren wurde ich im Jahre 1993 in der Kategorie Schüler Schweizer Meister und alle meine Amateurkämpfe habe ich für die Boxschule Gebenstorf bestritten und Albert Brönnimann war mein erster Trainer, welcher mir das Einmaleins des Boxen beigebracht hat. So was vergisst man nicht einfach!

Yves Studer, besten Dank für das Interview und alles Gute für die Zukunft.



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