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Haye legt Klitschko Angebot vor

23.12.2010 - David Haye gegen die Klitschkos: eine scheinbar nie enden wollende Posse um Eitelkeiten, Vertäge, Kämpfbörsen und T-Shirts mit abgeschlagenen Klitschko-Köpfen. Viel mehr war zuletzt nicht geblieben von den am meisten geforderten Kämpfen im Schwergewicht. Nun scheint Bewegung in den Fall zu kommen.
Adam Booth, der Trainer und Manager des "Hayemaker", sagte in London, dass er dem Klitschko-Management ein Kampfangebot für einen Fight gegen den jüngen Bruder, Wladimir, unterbreitet habe. Die Offerte sehe eine 50-50-Teilung der Einnahmen vor: "Der Weg ist frei. Alle alten Probleme und Meinungsverschiedenheiten sind ausgeräumt."
Auch der britische Exzentriker selbst äußerte sich zu einem möglichen Mega-Fight. "Wir haben alle möglichen Entschuldigungen der anderen Seite ausgeräumt und gezeigt, dass wir ernsthaft an diesem Kampf interessiert sind. Dieser Kampf sollte Realität werden. Der Boxsport braucht diesen Kampf", sagte Haye.
Damit hat Haye vollkommen Recht. Vor allem in den USA, dem traditionell größten Box-Markt, führt das Schwergewicht ein Schattendasein. Nur ein Duell zwischen Haye und einem der ukrainischen Brüder könnte dies ändern.
Klitschko braucht noch Zeit
Der Brite, der 25 seiner 26 Profikämpfe und davon 23 durch K.o. gewonnen hat, empfahl sich vergangen Monat einmal mehr für einen Kampf gegen Klitschko. Er verteidigte seinen WM-Titel der WBA gegen Audley Harrison. Nach drei Runden war der Kampf durch technisches K.o. zugunsten von Haye entschieden.
IBF- und WBO Champion Klitschko musste zuletzt den für den 11. Dezember angesetzten Kampf gegen den Engländer Dereck Chisora verletzungsbedingt absagen. "Die Ärzte haben gesagt, dass er vier bis sechs Wochen braucht, um sich zu erholen", sagte Klitschko-Manager Bernd Böte.
Stefan Maurer / Martin Opilski / Eurosport



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