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Nächster Klitschko-Kampf steht

26.01.2011 - Was sich in den letzten Wochen angedeutet hatte, ist nun Realität. Einer der Klitschko-Brüder wird im September 2011 gegen den Polen Tomasz Adamek boxen. Als Ort für den Kampf wird das neu erbaute Fußball-Stadion in Breslau gehandelt. Die Arena wird für die EM 2012 62.000 Zuschauer fassen.

Sowohl das Klitschko-Management als auch die Vertreter des Polen haben den Deal gegenüber "ESPN" bestätigt. Kathy Duva, die Geschäftsführerin von Adameks Promotion "Main Events", sagte: "Ich bin völlig aus dem Häuschen. Ich kann das nicht einmal in Worte fassen."

Klitschko-Manager Bernd Bönte erklärte, das beide Seiten von einigen Forderungen Abstand genommen hätten und nun eine Einigung bestehe. Allerdings sind noch Steine aus dem Weg zu räumen.

Sollten beide Klitschkos ihre kommenden Kämpfe verlieren, gibt es keinen Fight in Polen. Vitali wird am 19. März in Köln gegen Odlanier Solis boxen, Wladimir stellt sich am 30. April in Mannheim dem Engländer Derek Chisora. Auch Adamek bestreitet im Vorfeld einen Aufbaukampf - bei einer Niederlage ist die unterzeichnete Vereinbarung hinfällig. Verliert nur einer der ukrainischen Brüder, steigt der Pole mit dem Sieger in den Ring.

Welcher Klitschko ist egal

Das Management des ehemaligen Cruisergewichtlers, der im Schwergewicht erst fünfmal im Ring stand, dabei aber immer gewinnen konnte, betonte, dass "es egal ist, gegen wen Tomasz letztendlich boxt. Das entscheidet die Gegenseite. Die einzige Bedingung ist, dass der Kontrahent 90 Tage vor dem Kampf verbindlich benannt wird."

Bei den Klitschkos gibt es noch keine Entscheidung, aber eine klare Tendenz, wer in den Ring steigen wird. "Wir hoffen, dass beide ihre nächsten Kämpfe gewinnen. Dann treffen wir eine Entscheidung. Es wird aber eher Wladimir werden", sagte Bönte. Das könnte sich nur ändern, wenn David Haye an den Verhandlungstisch für einen Fight gegen den jüngeren der beiden Brüder zurückkehrt.

Die Verhandlungen für den Adamek-Kampf haben weniger als drei Wochen gedauert - unglaublich, wenn man an das Drama um den Haye-Fight denkt. Duva ist sicher, dass "wir alles tun werden, um den größten und besten Kampf zu veranstalten, der möglich ist. An diesem Kampf haben wir mit Tomasz lange gearbeitet. Das war immer unser Plan. Wir sind sehr glücklich, dass es geklappt hat. Bei den Verhandlungen mit Herr Bönte lief alles glatt. "

Eurosport 




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