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Haringey Cup in London


Sandra Steiner, Matthias Luchsinger, Kreshnik Niqk und Nawshirwan Barzinje 

 

Bericht von Matthias Luchsinger (Berichterstattung Frauen folgt in Kürze) ))
 

19.06.2011 – Donnerstag früh um 7 Uhr flog das Swiss Boxing Team, bestehend aus den Trainern Matthias Luchsinger und Angelo Gallina, Punktrichter Thomas Marthaler und diversen Boxerinnen und Boxern, von Basel-Mulhausen nach London an den Haringey Cup.

Hier die Resultate der Männer: 

In der Gewichtsklasse bis 71 kg boxte Kreshnik Nikq den Viertelfinal am Donnerstag kurz vor Mitternacht. Er boxte den vierfachen englischen Internationalen Ben Falaja. Die erste Runde ging knapp an den Einheimischen, welcher mit einem Feuerwerk loslegte. Kreshnik kam ab der zweiten Runde aber immer besser in den Kampf und brachte seinen Gegner immer mehr in Schwierigkeiten. In der dritten Runde diktierte Kreshnik den Kampf klar. Gespannt warteten wir nach dem Kampf auf das Urteil. Leider wurden unsere Erwartungen nicht erfüllt und der Engländer zum Sieger erklärt. Die Leistung Kreshniks ist jedoch hoch einzuschätzen, schlug sein Gegner im Halbfinal doch den englischen Meister nach Punkten und gewann auch den Final. 

Schwergewichtler Nawshirwan Barzinje stand am Samstag direkt im Halbfinal im Einsatz gegen Garry Daley aus South End . Nawshirwan dominierte den Gegner über alle drei Runden deutlich und konnte seinen rechten Haken immer wieder effizient ins Ziel bringen. In der letzten Runde war der Engländer gar am Rande eines KOs, nur der Gong rettete ihn vor einem vorzeitigen Abbruch. Das Resultat ging mit  3 zu 2 Richterstimmen leider zu Ungunsten des sympathischen Zürchers aus, wobei einer der englischen Punktrichter, sowie auch Punktrichter Marthaler Nawschirwan am Ende mit 10 Punkten vorne hatten. Insgesamt also eine sehr unverständliche Entscheidung und dementsprechend waren auch die Reaktionen in der Schweizer Ecke und sogar die englische Ecke zeigte sich ob des Fehlurteils erstaunt. 

Im Übrigen gab es auch bei den Damen (Berichterstattung A. Gallina) Diskussionen betreffend den Wertungen. In diesem Zusammenhang muss es zu denken geben, dass die Aufteilung der Punktrichter auf die drei Ringe etwas unglücklich gemacht wurde, indem nämlich die internationalen Richter (aus Schweden, Dänemark und der Schweiz) meist bei einheimischen, statt bei internationalen Kämpfen im Einsatz standen. 




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