LC in Schule + Sozialarbeit

Schulsport: Handschuh-Ausleih, Demo-Lektionen

Haben Sie Fragen, oder moechten Sie an ihrer Schule Light-Contact Boxing durchfuehren und haben keine Handschuhe? Wenden Sie sich an folgende Trainer. Sie werden Ihnen gerne behilflich sein, Loesungen zu finden (beispielsweise wo Sie Handschuhe ausleihen koennen, welche Trainer z.B. an der Schule ein Probetraining geben können, etc.).: 

http://www.light-contact.ch/119-0-Regional-Delegierte.html
 

Light-Contact in der Sozialarbeit und Gewaltprävention

Unter "Light-Contact Boxing" (LC) / "boxe éducative" (bé) wird einerseits die Wettkampfvariante und das Training darauf hin verstanden, bei welcher starke Schläge verboten sind.  Die Begriffe LC / bé werden aber auch gebraucht, wenn ein Boxkurs für spezielle pädagogische Ziele eingesetzt wird. So wird bé in Frankreich nebst dem Unterricht in Schulen schon lange in Projekten zur Gewaltprävention oder in der Arbeit mit schwer erziehbaren Jugendlichen eingesetzt.

Es wird angenommen, dass die boxerische Auseinandersetzung eine Annäherung an soziale Probleme ermöglicht, da sich problematische Verhaltensweisen oft im Kampf verstärkt wiederspiegeln und dadurch in einen anderen Rahmen gestellt werden können. Vielfach kann im Boxsport, wie im Sport im allgemeinen, ein gemeinsamer Nenner mit den Jugendlichen gefunden werden, welcher als Basis für einen vertrauensvollen Dialog dient.

Ein zentraler Aspekt sind dabei Persönlichkeit, Absichten und Ausbildung des Leiters. Boxen oder Light-Contact im engeren Sinne löst keine Probleme. Es kann sogar den gegenteiligen Effekt bewirken, wenn alleine der Wettkampf-Erfolg im Vordergrund steht und nicht ein bewusstes Hinarbeiten auf eine Verbesserung des sozialen Verhaltens und der Persönlichkeit.

Ausbildung zum «Jugend- und Light-Contact Trainer SwissBoxing».

Mehr Informationen zum Einsatz an Schulen und in der Sozialarbeit: www.light-contact.ch

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